Mit ‘WGvdL’ getaggte Artikel

TV-Produktionsfirma stellt Anfrage bei WGvdL

Sonntag, 21. Februar 2010

Allmählich macht sich die Männerbewegung in den Medien bemerkbar, denn anders kann man sich kaum erklären, warum die Forenleitung von Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? eine Anfrage zum Thema Weltfrauentag erhalten hat.
Das wichtigste an dieser kurzen Mitteilung soll aber die Wahrnehmung sein, das unser Engagement und die damit verbundene Arbeit - nicht nur in den Foren - langsam aber sicher ihre Früchte trägt.

Leider wird aus dem Filmbeitrag nichts, wie im WGvdL-Forum zu vernehmen ist [hier]

Diskriminierung von Männern beschlossen

Sonntag, 07. Februar 2010

feminismus-schlaegt-mit-hammer-auf-menschenrechte1 Auch der gestrige Beitrag von Informant im WGvdL-Forum “EU - Positive Diskriminierung von Männern beschlossen!” hat mich umgehauen [hier]

Ob jetzt 30 oder 40% Frauen in der Politik sind, interessiert mich im Grunde genommen überhaupt nicht, weil alle Politiker lügen. Aber die Unverfrorenheit bei der Forderung, das die Verfassung in allen Mitgliedsstaaten geändert werden muss, damit Männer positiv diskriminiert werden können, schlägt dem Fass den Boden aus. Im verlinkten Beitrag schreibt der Rechtsanwalt Schulte-Frohlinde zum Schluss:

Der extremistische Feminismus sucht damit nach der Familie nun auch die politischen Grundlagen der Gesellschaft zu zerstören. Spätestens dann aber sollte eine größere Zahl von Männern in diesem Land begreifen, dass die natürlichen Väter nur die ersten Opfer einer Maschinerie sind, die zunehmend Demokratie, Rechtsprechung und die Freiheit der Information außer Kraft setzt [hier]

Im Moment geht es in der EU “nur” um Frauenquoten, aber um was geht es in der Zukunft? Wo und wann dürfen Männer weiter diskriminiert werden?
Das schlimme an der gegenwärtigen Situation ist die Tatsache, das die meisten - Männer und Frauen - dieses noch nicht einmal merken. Als Anfang dieser Woche in der Welt ein Artikel über “Haiti am Nullpunkt wie Deutschland nach dem Krieg” veröffentlicht wurde, da regte man sich nicht etwa darüber auf, das Nahrungsmittel nur an Frauen verteilt wurde, sondern das man die Geschichte nicht vergleichen könne
[hier]

Die Leute merken es einfach nicht und wenn doch, nun ja, es ist doch bekannt, das Frauen die Ärmsten der Armen sind, die stets der Hilfe bedürfen. Die Männerverachtung in Medien und Politik zahlt sich halt langsam aus.

Ich habe mich immer gefragt, wieso Juden alles mit sich haben machen lassen. Heute erahne ich es langsam, denn ich denke mir, das sich keiner hat vorstellen können, das man sie vernichten will. Das ist so ein ungeheure Tatsache, das man diese heute wieder praktizieren kann, wenn auch zunächst “nur” in Katastrophengebieten. Die Vorstellungskraft eines normal empfindenden Menschen reicht dazu m.E. nicht aus. Im WGvdL-Forum hat adler zum Thema Haiti und die dortige Nahrungsmittelverteilung nur an Frauen, einen guten Beitrag geschrieben. Ich zitiere:

Bis 26. Januar durfte Simone Pott aus Haiti als Pressesprecherin (Anmerkung von mir: von der Welthungerhilfe) berichten. Sie tat das sehr objektiv und mit viel Verständnis für die Menschen vor Ort.

Dann kam eine Kehrtwende, wie adler richtig bemerkt und Ralph Dickerhof aus Bonn übernahm die Stelle von Simone Pott. In Bonn arbeitet Bärbel Dieckmann, die Deutschlandbeauftragte für die Welthungerhilfe und prompt findet man folgende Töne:

Unsere Erfahrung (er ist gerade mal ein paar Tage da) hat uns gezeigt, dass es hier derzeit unmöglich ist, „einfach so“ Nahrungsmittel oder eine Notausrüstung an die wirklich Bedürftigen zu verteilen, denn die können sich gegen die Stärkeren, die Dreisten, nicht durchsetzen.
Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie *sic!* [neuer Pressesprecher!] (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben… – so geht es einfach und gerecht zu.
Von rechts kommen sie, eine nach der anderen, junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen.
Wir konnten die Richtigen erreichen, es lief alles ruhig und zügig ab – sehr gut! [hier]

So wird feministische bzw. Genderpolitik gemacht! Da werden alle Männer zu Gewalttätern gestempelt und schon kann man ruhigen Gewissens die Spenden alleine an Frauen verteilen.

In Europa praktiziert man die Männerdiskriminierung natürlich viel subtiler - das ist ja das Schlimme. Ein “schönes” Beispiel dafür gibt es auf Youtube zu sehen. Viele kennen diese Otto-Werbung bereits, aber es gibt ja auch immer wieder neue Leser. In dem Film wird gezeigt, wie eine genervte Frau mit einem Otto-Katalog auf ihren am Boden liegen Mann immer wieder eindrischt [hier]

Die Kommentare zu dem Film spiegeln im übrigen sehr gut die allgemeine Meinung wieder. Der größte Teil der Schreiber ist der Meinung, das der Film ziemlich lustig ist. Vor vielen Jahren hätte ich das vermutlich auch noch so gesehen, aber mittlerweile ist mir das Lachen vergangen.

Auf diese Art und Weise hat sich nach und nach die Männerdiskriminierung und -verachtung nicht nur in den Medien breit gemacht. Deshalb ist mir heute folgende Frage durch den Kopf gegangen: Wann wird man die ersten alleinstehenden Hartz IV. Männer “outssourcen”? Hört sich doch irgendwie super an und hat mit Vernichtung nichts zu tun. Soll das Dreckspack doch schauen, wie es sich versorgt, in Deutschland gibt es schließlich weder Geld, noch Arbeit. Danach folgen dann die Hartz IV. Familienväter usw. usf. Ich könnte mir sogar vorstellen, das das noch als geniale Idee bejubelt wird, auch und vor allen Dingen von Männern.

Apropos Männer: viele von ihnen werfen anderen Männern gerne vor, das sie sich mal nicht so haben sollen und den Frauen das bisschen Bevorzugung schon gönnen sollen oder es wird an den Humor der Männer appelliert. Wenn das alles nichts nutzt, wird vor allem von Frauen die Jammerlappenkarte gezogen.
Aus allen genannten Gründen wird die Männerdiskriminierung weiter fortgeführt werden, denn noch ist ja alles nicht so schlimm - es trifft eh immer nur die anderen.

Frauen in Haiti zunehmend Opfer von Gewalt

Informationsministerin Marie-Laurence Jocelyn Lassegue räumte kürzlich ein, dass Frauen und Kinder gefährdet seien. Die Regierung müsse sich aber zuerst um Nahrung und Obdach kümmern. Hilfsorganisationen richten Schutzräume und Ausgabestellen nur für Frauen ein, damit Männer sie nicht unter Druck setzen können. Doch die Probleme sind immens [mehr]

Männerdiskriminierung in Haiti

Sonntag, 07. Februar 2010

un-haiti ‘Die Nahrungsmittelversorgung der Männer in die Hände von Frauen zu legen, also Männer in einem zentralen Bereich ihres Überlebens vom guten Willen von Frauen abhängig zu machen, wird hier als Mittel des sozialen Ingenieurwesens zur Umgestaltung der Geschlechterverhältnisse in Drittweltländern eingesetzt’ [hier]

Dieser (Teil-)Beitrag wurde von Holger unter dem Titel “Haiti und andere Katastrophen- die Nächste” im WGvdL-Forum eingestellt [hier]

Zunächst wollte ich im Forum darauf antworten, aber da mir immer mehr Argumente zur Thematik Männerdiskriminierung einfielen, mache ich zwei eigenständige Beiträge in diesem Blog daraus. Zunächst zum Thema “Haiti”.

Angesichts solcher “Selbstverständlichkeiten”, namentlich die Nahrungsmittelversorgung und damit nicht nur Abhängigkeiten, sondern das überleben der Männer in Frauenhände zu legen, fühle ich mich fast ohnmächtig vor Zorn. Im Männerrechte-Forum von MANNdat hat Frank auf den Blog der Welthungerhilfe verwiesen, die ebenfalls offen für Männerdiskriminierung eintreten.

Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben. Die Kollegen von unserer Partnerorganisation M.Ko.Ze haben tags zuvor 850 Familien ausgewählt, die heute große robuste Planen und Seile erhalten werden. Bei der Auswahl gibt es klare Kriterien: Alte (alleinstehende) Frauen, Schwangere, Kranke, Familien mit vielen Kindern und solche, die noch gar nichts bekommen haben, haben Vorrang. Sie sind auf eine Liste gekommen und haben für die Verteilung kleine Kärtchen mit einer Nummer, unserem Stempel und ihrem Namen erhalten. Dadurch wissen wir heute, wer zu Recht in der Schlange steht. Kein Zettel, keine Planen – so geht es einfach und gerecht zu [hier]

Mich erinnert das an unsere Schulen: Brave Mädchen bekommen gute Noten, während die nicht konform agierenden Jungs schlechter benotet werden. Es glaubt doch wohl keiner, dass es in einem Katastrophengebiet geordnet und gesittet zugeht, oder? Fragen sich die Helfer eigentlich, wie Väter ihre Familien ernähren sollen, wenn sie von der Nahrungsverteilung ausgeschlossen werden? Denken Helfer überhaupt daran, das es verletzte Frauen geben könnte, die gar nicht in der Lage sind, Lebensmittel zu besorgen? Soll ein Vater etwa ohnmächtig zusehen, wie seine Kinder verhungern, weil seine Frau entweder verletzt oder tot ist? Was ist mit schwachen Männern, die es schließlich auch gibt? Wie gehen Helfer mit den Männern um, deren Familien gestorben sind? Die Antwort auf meine Fragen gibt Roslin im Männerrechte-Forum.

Elaine Enarson meint: “Katastrophen können mächtige Befreier sein.”

“Die Teilnehmer (Anm. von mir: am E-Forum) dieser Woche waren vorsichtig optimistisch (bestenfalls!) hinsichtlich der Möglichkeit, die Geschlechterverhältnisse im Gefolge von Naturkatastrophen aufzubrechen und umzugestalten (Anm. von mir: natürlich allein in feministischem Sinne).
Dass es solche Veränderungsmöglichkeiten gibt, stand außer Frage.
Die meisten werden wohl Bahattin Aksits Beobachtungen in der Türkei (Anm.: nach einem schweren Erdbeben) zustimmen, dass der Zusammenbruch der physischen und sozialen Lebensordnung bei einer Naturkatastrophe die Chance eröffent, die Geschlechterrollen dauerhaft umzuformen, weit über die Zeit der Katastrophe selbst hinaus.” [mehr]

Wie man dem Beitrag von Roslin weiter entnehmen kann, wurden diese Möglichkeiten bereits erprobt, schlugen aber fehl. Wer Geschlechterrassismus in Katastrophengebieten betreibt, braucht sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern.

“Sexuelle Identität” ins Grundgesetz?

Freitag, 05. Februar 2010

ggjpgNachfolgend ein aus meiner Sicht guter Artikel von Dr. Christl Vonholdt auf FreieWelt.net .

Mehrere Parteien im Deutschen Bundestag (Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke) haben einen Antrag zur Änderung des Grundgesetzes gestellt: Artikel 3, Absatz 3 soll um das Merkmal „sexuelle Identität“

wie folgt ergänzt werden:
„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner sexuellen Identität, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Vorgeschlagene Ergänzung kursiv.)
In den Anträgen umfasst die „sexuelle Identität“ „Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen“.

Nach dieser Einleitung folgen 5 Punkte, die über den Sachverhalt aufklären.

  1. Was ist „sexuelle Identität“?
  2. Eine staatliche Schutzfunktion für persönliches Begehren und sexuelles Verhalten?
  3. Ist Pädophilie eine „sexuelle Identität“?
  4. Ein Ehe- und Familienrecht für Bisexuelle?
  5. Orientierungslosigkeit für Kinder und Jugendliche

Fazit
Aufgrund der dargelegten Bedenken ist eine Erweiterung des GG um das Merkmal „sexuelle Identität“ abzulehnen [mehr]

Zwei Sätze von Punkt 2 aus o.g. Aufzählung sagen im Grunde genommen alles aus, was es zu diesem Thema zu sagen gibt:

Das im GG ausdrücklich erwähnte Merkmal „Geschlecht“ ist ein objektives Merkmal, es schützt jedes einzelne menschliche Individuum. Es gibt keinen Grund, warum verschiedenes subjektives sexuelles Begehren und persönliche sexuelle Verhaltensweisen grundgesetzlich unter Schutz zu stellen wären.

Nachfolgend unter Links die einzelnen Anträge zur Grundgesetzänderung.

Ein weiterer guter Beitrag, für den ich keinen eigenständigen Beitrag einstellen möchte, ist auf Brainlogs unter Geschlechtsverwirrung zu finden. Das Thema lautet “Was erlauben Gender?“.

Eine Analyse der Gründungsveranstaltung der Fachgesellschaft für Geschlechterstudien von Elmar Diederichs

Eigentlich wollte ich ein knochentrockenes Referat über den Inhalt der auf der Konferenz zur Gründung der deutschen Fachgesellschaft für Geschlechterstudien gehaltenen Vorträge abliefern, wollte nichts kommentieren, um dem Geschlechterkampf nicht etwa eine weitere, überflüssige Polemik hinzuzufügen, wollte informieren, um Verständnis zu erlauben und aufklären, damit Vorurteile auf beiden Seiten verschwinden würden. Dieser Artikel wird völlig anders ausfallen [mehr]

Der Beitrag ist nicht nur deshalb interessant, weil er wesentliche Einblicke in eine Genderveranstaltung gibt, sondern auch wegen den vielen, gut begründeten Kommentaren.

Nachtrag
Im WGvdL-Forum hat Narrowitsch einen guten Beitrag zu diesem Artikel geschrieben. Er hat die entsprechende Bundestagsdebatte auf Phönix gesehen und sich eine eigene Meinung zu diesem Thema gebildet
[hier]

Ein weiterer Beitrag aus der Taz über die Lesbenszene möchte ich dem geneigten Leser ebenfalls nicht vorenthalten. Die lesbische Schauspielerin Maren Kroymann schrieb dort vor langer Zeit einen Beitrag mit dem Titel “Verschwundene Minderheit”. Den markantesten Satz stelle ich hier ein.

Schwule und Lesben sind unter dem Nationalsozialismus aber auf unterschiedliche Weise unterdrückt worden. Etwas vereinfacht gesagt: Homosexuelle Männer wurden getötet, Frauen totgeschwiegen.

Der Beitrag ist aus humoristischer Sicht einfach lesenswert und da ich schon oft nach diesem gesucht habe, weil ich den Namen der Schauspielerin immer wieder vergesse, verewige ich zumindest mal den Link [hier]

Links
Bündnis90/Die Grünen
Antrag der SPD
Antrag der Linke
hib-Meldung 2010_01/2010_015/03 zu den Gesetzesanträgen vom 26.01.2010

Förderung der Demokratie bei Kindern

Mittwoch, 09. Dezember 2009
©by Stephan Bratek/geralt/Pixelio.de

©by Stephan Bratek/geralt/Pixelio.de

Über 150 Akteurinnen und Akteure aus den beiden Bundesprogrammen “VIELFALT TUT GUT” und “kompetent. für Demokratie” treffen sich am 8. und 9. Dezember 2009 in Berlin zur bundesweiten Fachkonferenz “Demokratie stärken. Kompetenz fördern”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen die Ergebnisse ihrer erfolgreichen Präventions- und Beratungstätigkeit zur Förderung der Demokratie diskutieren. Im Vordergrund steht dabei die Frage, inwieweit Methoden des Projekt- und Qualitätsmanagements sinnvoll eingesetzt werden können.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, sagte zu Beginn der Konferenz: “In den beiden Bundesprogrammen “VIELFALT TUT GUT” und “kompetent. für Demokratie” ist es gelungen, alle gesellschaftlichen Akteure sowie Bund, Länder und Kommunen an einen Tisch zu bringen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es nun, diese Projekterfahrungen nutzbar zu machen zur Kompetenzförderung bei Kindern und Jugendlichen.” [hier]

Ausgerechnet aus dem Bundesfamilienministerium, wo Frauenförderung über alles steht, kommen solche Worte? Ich frage mich, ob die überhaupt wissen, was Demokratie ist? Mit diesem Nichtwissen wollen Politiker und Lobbyisten auch noch die Kompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern? Zu einer Demokratie gehört beispielsweise garantiert kein Gendermainstreaming, denn dieses politische Instrument ist ein reines Frauenförderprogramm. Auf vielen Homepages diverser Städte findet man Gleichstellungsangebote, die nur für Frauen und Mädchen gelten, selbst Jungen werden bereits ausgegrenzt. Der User Narrowitsch aus dem WGvdL-Forum hat zum Thema Geschlechtergerechtigkeit heute einen Beitrag geschrieben, den ich sehr lesenswert finde: Gemeinsam oder gegeneinander?

Apropos Geschlechtergerechtigkeit: Männer machen Politik für alle, Frauen hingegen überwiegend nur für Frauen - Frauen in der Politik

Demokratie ist z.B. auch, wenn ein Mann ins Gefängnis - bei Verdacht einer Kindesmisshandlung  - gesperrt wird, während bei einer Frau erst einmal die Schuldfähigkeit geprüft werden muss.

Ibbenbürenerin wegen Kindesmisshandlung vor Gericht - Schuldfähigkeit wird geprüft

Mit der Vernehmung zahlreicher Zeugen will sich die 1. Große Strafkammer ein besseres Bild von der 31-jährigen Hausfrau aus Ibbenbüren verschaffen, die sich wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen am Landgericht Münster verantworten muss.

[..]Nach dem damaligen Geschehen war zunächst der Vater des kleinen Diego unter dringenden Tatverdacht geraten und inhaftiert worden. Nach fast drei Monaten Untersuchungshaft in Münster wurde er jedoch vom Landgericht Münster freigesprochen, weil seine Lebensgefährtin sich in einem Schreiben an die Polizei selbst der Tat bezichtigte [mehr]

Zum Schluss das beste, was nicht nur die deutsche Demokratie zu bieten hat:

Demokratie ist, wenn man das Volk solange abstimmen lässt, bis das gewünschte Ergebnis heraus kommt

Ob unseren Kindern das in den Schulen auch beigebracht wird?Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt darüber lachen.

Männerbewegung ein Etikettenschwindel?

Mittwoch, 16. September 2009

Dies meinte im August zumindest Thea Dorn im Cicero.

Ein Männlein steht im Walde
von Thea Dorn

In der Juni-Ausgabe von Cicero beklagten Aktivisten der neuen Männerbewegung eine offensive Feminisierung der Gesellschaft, zum Nachteil der Männer. Die Publizistin Thea Dorn hält das für Etikettenschwindel. Denn in Wahrheit seien die männlichen Machtdomänen intakt [hier]

Nun ist nicht Thea Dorns Veröffentlichung im Cicero der Anlaß zum Beitragstitel, sondern die Erwiderung eines Mannes aus dem WGvdL-Forum zu o.g. Artikel. Dieser hat die derzeit herrschenden Verhältnisse umgedreht und so kam Folgendes zustande:

Abgemacht Frau Dorn. Ihr Hass auf die Männer gefällt mir. So gut, dass ich jetzt einen Hass auf “die Frauen” entwickeln werde. Frauen, die auf ihre Benachteiligung hinweisen, werde ich künftig nicht mehr wahrnehmen. Oder als faule, unfähige Jammerweibchen diffamieren.Auch ich halte die Entsolidarisierung zwischen Männern und Frauen für die einzige Lösung. Die Frauen haben die Männer, auch mit Hilfe ihrer “männlichen” Fiffis, nun genug diffamiert, verunglimpft und mit Lügen (Gewalt ist männlich, sexueller Missbrauch geht nur von Männern aus) versucht uns zu beschämen und mundtot zu machen. Und jedes Jahr löschen Frauen über 100.000 Vätern ihre Kinder aus. Es ist genug.Sämtliches von Männern erwirtschaftete Geld wird ab sofort nur noch für Männer verwendet. Wenn Frauen länger leben wollen, müssen sie halt mehr in die Rente einzahlen als Männer. Frauen dürfen nur Straßen benutzen, die von Frauen gebaut wurden, in Wohnungen wohnen, die von Frauen gebaut wurden, in einem Land leben, welches eine Wehrpflicht nur für Frauen vorsieht. Die Müllabfuhr wird selbstverständlich auch von den Frauen erledigt. Wir Männer gehen solange shoppen.

Den Mutterschaftsurlaub vor und nach der Geburt, dürfen Frauen weiterhin nehmen. Danach heißt es aber: Mama, ab in den Vollzeitjob. Die Kindererziehung übernehmen wir Männer und hören selber auf zu arbeiten. Wenn wir schon selbst Kinder zeugen, wollen wir sie ja auch selber groß ziehen. Wir haben schließlich dafür extra Frauen geheiratet, die mehr verdienen als wir selber. Und hinterher können wir dann jammern, wir hätten im Job den Anschluss verpasst und arbeiten halbtags im öffentlichen Dienst. Dort werden wir Männer schließlich bevorzugt eingestellt. Die Kinder betrachten wir Männer natürlich als unseren persönlichen Besitz und als Waffe gegenüber dem sozialen Konstrukt “Mutter”. Die wird in BGH-Urteilen auch nicht mehr “Mutter” genannt, sondern: “Erzeugerin”.

Die 25 dreckigsten, gefährlichsten und kankmachendsten Jobs werden demnächst fast nur noch von Frauen ausgeübt. Wenn auf 12 durch den Job getötete Frauen nur ein durch den Job getöteter Mann kommt, sehen wir Männer dies nicht als strukturelle Gewalt gegenüber Frauen an, sondern erklären dies mit der freien Berufswahl der Frauen.

Wenn ein DAX-Unternehmen 10 % männliche und 90 % weibliche Mitarbeiter hat, wird es eine Quote geben, welche im Aufsichtsrat 50 % Männer und 50% Frauen vorsieht. Dass hierbei Frauen benachteiligt und Männer überpriviligiert werden, wird als “positive Diskriminierung” verkauft.

Eine Deutung für “positive Entsorgung von Müttern” und “positiven Mord” werden wir auch noch finden. Dank Männer-Mainstreaming. Das Männer-Mainstreaming verkaufen wir übrigens als Förderung von Männern und Frauen, geben aber so gut wie alle Fördergelder für Männer aus. Damit das nicht rauskommt, wird es 45000 von öffentlichen Mitteln bezahlte Mainstreamingbeauftrage geben. Mainstreamingbeauftragte sind Männer, die nur von Männern gewählt werden dürfen. Deren Aufgabe: Das werfen von Nebelkerzen als Antwort von Fragen kritischer Frauen. Und die ausschließliche Förderung von Männern.

In den Schulen wird durch sexistische Stellenausschreibung und einer sexuellen Missbrauchshysterie gegenüber Frauen dafür gesorgt, dass mehr Männer als Frauen unterrichten. Die resultierende sinkende Anzahl der Abiturientinnen wird unser Bundeskanzler Merkelus mit der mangelnden Reife der Mädchen und dem größeren Fleiß der Jungen erklären.

Künftig gibt es jährlich Männergesundheitsberichte, auf Frauengesundheitsberichte wird verzichtet. Das Gesundheitswesen wird auf Männer hin ausgerichtet. Die Brustkrebsforschung wird für die nächsten 40 Jahre auf Eis gelegt, die Prostatakrebsforschung dafür intensivst gefördert. Die Vorsorge für Prostatakrebs wird von den Krankenkassen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft bezahlt. Woher das Geld dafür kommt? Siehe oben, liebe Frau Dorn: Sämtliches von Männern erwirtschaftete Geld wird ab sofort nur noch für Männer verwendet.

Auf Frauen lastet künftig die Existenzlast der gesamten Familie. Die vom Berufs gestresste und vom Gesundheitswesen verlassene Frau wird sich stressbedingt schlechter ernähren, weniger zum Arzt gehen und früher als die Männer sterben. Wir Männer werden sagen: Selber Schuld Frau, hätteste halt weniger Sex gehabt.

Dank des Gewaltschutz- und Wohnungszuweisungsgesetzes (die Täterin geht, der Geschlagene bleibt) ist es uns Männern möglich im Trennungsfall der Frau die Wohnung unter dem Hintern weg zu ziehen. Unsere Aussage: “Ich fühle mich durch meine Frau bedroht” gilt als Beweis für die typische Gewalt von Frauen gegenüber ihren Männern. Hunderte von Studien, die belegen, dass Gewalt in Beziehungen gleichermaßen von Männern und Frauen ausgeht, blenden wir Männer einfach weg. Notfalls gehen wir ins Männerhaus. Dies ist ein rechtsfreier Raum, in das wir Männer mit unseren Kindern flüchten, sollte das Sorgerecht ausnahmsweise mal der Mutter zugesprochen werden. Es reicht ein Männerhaustourismus (von Paderborn nach Frankfurt nach Berlin) und unsere Spur ist verwischt, nach dem Kontinuitätsprinzip maskulistischer Familienrichter sind wir dann wieder im Kindesbesitz.

Frauen sind so intelligent wie Männer und können so viel leisten wie Männer. Aber nur wenn sie auch so stark GEFORDERT werden wie Männer. Die quotengepamperte Rosinenpickerei und die leistungsunabhängige Förderung von Frauen wird ein Ende haben.

Eine bestimmte Sorte Frauen hat uns Männern den Krieg erklärt.
Und wir Männer gehen hin

Die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages habe ich vor ein paar Tagen erhalten, weshalb dieser Artikel erst jetzt von mir eingestellt wurde.