Mit ‘Gewalt’ getaggte Artikel

Quote übererfüllt: 55% gewalttätige Mütter

Freitag, 27. August 2010

Die Zeitschrift “Bild der Wissenschaft” weist auf mehrere Studien hin, die aufzeigen, dass das Schlagen von Kindern immer noch, und weit verbreitet, Anwendung findet:

Eine Tracht Prügel oder andere Formen der körperlichen Züchtigung von Kindern sind noch immer weltweit verbreitet. Das haben internationale Forscherteams in mehreren Studien herausgefunden. In den USA werden beispielsweise noch immer fast 80 Prozent der Vorschulkinder von ihren Eltern geschlagen.

Neben diesen erschreckenden Zahlen zeigen die  Studien aber auch auf, dass weit über die Hälfte dieser misshandelnden Elternteile Frauen sind:

Für ihre Untersuchungen sammelten die Forscher über einen Zeitraum von fünf Jahren Daten von mehr als 14.000 Müttern. Dazu befragten sie in Brasilien, Chile, Ägypten, Indien, den Philippinen und den USA Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren.

Ergebnis: In 55 Prozent der Familien griffen die Mütter zu körperlichen Mitteln der Bestrafung. Die Formen reichten dabei von einer Tracht Prügel bis zum Schlagen mit Gegenständen. 16 Prozent der Kinder erlitten der Studie zufolge im vergangenen Jahr auch grobe Misshandlungen [mehr]

Wie war das noch: Väter sind Täter?
Kein weiterer Kommentar - nur dieser noch:

“Meistens sage ich, das ich tot sein will”

Und der ist von Justin, einem Kind [hier]

WikiMANNia: Häusliche GewaltFeministische ThesenRechtsprechung
Täterinnen.de: Übersicht Frauengewalt gegen Kinder
FemokratieBlog: Elternbrief häusliche Gewalt

Ist Patchwork das Familienmodell der Zukunft?

Montag, 23. August 2010

familienzerstorung1Melanie Mühl hat auf Faz.net einen interessante Diskurs ausgelöst, dem auch der Blog  sich hier anschließen möchte. Die Autorin stellt einfach mal etwas  fest und anschließend eine simple Frage:

Das geheuchelte Familienglück

Ist Patchwork wirklich das Familienmodell der Zukunft? Auf jeden Fall passt es in unsere Unverbindlichkeitswelt. Doch unsere Selbstverwirklichungsmanie fordert ihren Preis. Und den zahlen die Kinder.

Alle sind glücklich. Denn wir haben ein neues gesellschaftliches Ideal gefunden: die Patchworkfamilie. Das Wort klingt nach Sommerferienlager, und die Fotostrecken in den Zeitschriften zeigen fröhliche Menschen, die sicher im Leben stehen und jedes Problem lösen, bevor es überhaupt da ist. Ihr Motto lautet Leichtigkeit. Die Menschen heißen Demi Moore, Heidi Klum oder Boris Becker, sie heißen Christian und Bettina Wulff. Sie wohnen in Hollywood oder im Schloss Bellevue. Sie rufen uns winkend entgegen: Patchworkfamilien sind super!

„Wir können das Leben nicht einfach wieder dort aufnehmen, wo wir es einmal fallengelassen haben“, schrieb die Schriftstellerin Marion Titze einmal in einem wunderbaren Text in der Literaturzeitschrift „Sinn und Form“. In diesem Satz verbirgt sich die einfache Wahrheit, dass unser Handeln immer Folgen hat. Die Folgen können harmlos sein oder katastrophal. Sicher ist, dass irgendjemand immer den Preis dafür zahlen muss.

Wie so oft sind auch bei diesem Artikeln die Kommentare [hier] sehr interessant. Dabei fällt zum einen auf, das die Gegner des Artikels vor allen Dingen die Gewalt gegen Frauen in Vergangenheit und Gegenwart thematisieren. Damit begründen diese, das eine Patchworkfamilie in den meisten Fällen das bessere Modell sei. Hier sieht man deutlich, wie die Gehirnwäsche der Medien funktioniert, denn es gibt mittlerweile weltweit 275 wissenschaftliche Untersuchungen zur häuslichen Gewalt und die Tatsache, das diese Gewalt zu ungefähr gleichen Teilen von Männern und Frauen ausgeht, manifestiert sich immer mehr. Leider nehmen weder Politiker, noch die Medien dieses zur Kenntnis. Die entsprechenden Links findet man auf WikiMANNia unter häusliche Gewalt, siehe unten.

Viele Kommentatoren verkennen in dieser Betrachtung folgendes: die Autorin will keinem das traditionelle Familienmodell aufzwingen, sondern fordert,  dass die Gesellschaft einfach mal nachdenken sollte, was aus unser aller Zukunft wird. Wenn schon in Kindergarten und Schule postuliert wird, aufmüpfige Kinder (hier vor allen Dingen Jungen), mögen doch bitte Ritalin nehmen, damit diese im Unterricht ruhig werden/sind, dann darf man sich ruhig die Frage stellen, ob in unserer Gesellschaft nicht doch etwas schief läuft.

Auf jeden Fall passt es in unsere Unverbindlichkeitswelt. Doch unsere Selbstverwirklichungsmanie fordert ihren Preis. Und den zahlen die Kinder:

Die Frage, ob die Mutter sympathisch ist oder unsympathisch, stellt sich einem Kind nicht. Die Frage, wie es sich mit der neuen Freundin des Vaters verhält, stellt sich einem Patchworkkind schon. Die Patchworkfamilie zwingt die Kinder dazu, ihre Gefühle permanent einem Zeitplan zu unterwerfen. Das tut die Familie nicht. Wer seinen Vater nur jedes dritte Wochenende in München sieht, darf sich nicht dienstags wünschen, mit ihm ins Kino zu gehen und ihm mittwochs einen Gutenachtkuss zu geben. Er muss warten.

Tja, da haben nun zwei Generationen von Psychologen, Genderisten und Alleinerziehender mit neuem Familienanschluss dafür gesorgt, etwas wie die Flickwerkfamilie hochzujubeln und dann kommt solch ein engagiertes Plädoyer in der FAZ. Den -partiell oder total- entsorgten Papa wird dieser berührende Artikel auch nicht trösten, eher traurig machen. Und der selten auch abwesenden Mama wird es bestimmt genauso ergehen. Der oder die Neue ist dann plötzlich Papi oder Mami, weil der das Kind besitzende Elternteil es nun mal so will.

Jeder, der kann, möge sich vorstellen, wie es sich für ein Kind anfühlen mag, einen neuen Vater oder eine neue Mutter präsentiert zu bekommen und den tatsächlichen Elternteil geistig in den Orkus werfen zu müssen(!).  Deutschland, ein Jammertal für Kinder. Und eines, das eine Protagonistin der Einelternfamilie (mit möglichem Anhang) wie Edith Schwab, Fachanwältin für “Familien”recht, noch dazu mit einem Bundesverdienstkreuz ehrt und behängt [mehr]

Elterlichen Christbaumschmuck stellen sich Kinder bestimmt anders vor.

FAZ: “Das geheuchelte Familienglück”
WikiMANNia: Häusliche GewaltFlickwerkfamilie
Entfremdet: Eine Aktion von PAS-Eltern e.V. und Väteraufbruch für Kinder e.V.

Massenpanik verhindern und Menschen retten

Donnerstag, 12. August 2010

loveparade-massenpanik-duisburg1BMBF fördert “Forschung für zivile Sicherheit” mit rund 180 Mio. Euro

Wie kann eine Massenpanik verhindert werden? Wie können Menschen möglichst schnell aus gefährlichen Situationen gerettet werden? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 2007 Projekte, die Antworten auf genau diese Fragen suchen. Rund 180 Millionen Euro hat das Ministerium seitdem in die “Forschung für zivile Sicherheit” gesteckt, mehr als 49 Millionen Euro alleine in den Bereich “Schutz und Rettung von Menschen”, zu dem 15 Projekte gehören [mehr]

3 Jahre Zeit, 180 Millionen EUR verschlungen und trotzdem gab es in Duisburg eine Massenpanik mit 21 Toten? Das muss man nicht verstehen, oder?

1,3% mehr Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2010

Montag, 21. Juni 2010

abtreibungPressemitteilung Nr.208 vom 11.06.2010

WIESBADEN – Im ersten Vierteljahr 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 29 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,3% oder 400 mehr als im ersten Quartal 2009.

Knapp drei Viertel (74%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 14% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 4%. 41% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.

97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in knapp 3% der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (72%) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. Bei 14% der Schwangerschaftsabbrüche wurde das Mittel Mifegyne® verwendet.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (rund 98%), und zwar zu 80% in gynäkologischen Praxen und zu 18% ambulant im Krankenhaus. Knapp 6% der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.

Um Aussagen über die längerfristige Entwicklung der Schwangerschaftsabbrüche zu treffen, sind die vorhandenen Jahresergebnisse besser geeignet, da man diese üblicherweise in Beziehung zur Anzahl der Frauen im gebärfähigen Alter und der Geborenen setzt.

Detaillierte Informationen zu den Schwangerschaftsabbrüchen sind kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank über die Tabellen zur Schwangerschaftsabbruchstatistik (23311) abrufbar [hier]

Nur zur Info.

Kristina Schröder über links- und rechtsextreme Gewalt

Freitag, 14. Mai 2010

brandanschlagIm Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sprach die Familienministerin über links- und rechtsextreme Gewalt sowie Prävention gegen Islamismus.

FAZ: Am 1. Mai ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu linksextremistisch motivierter Gewalt gekommen. Muss diesem “Flügel” politischer Gewalt stärker entgegengetreten werden?

Kristina Schröder: Linksextreme Gewalt wurde viel zu lange verharmlost. Wir hatten in der vergangenen Legislaturperiode mit dem Koalitionspartner SPD einen eindeutigen Konsens, entschlossen gegen Rechtsextremismus vorzugehen - und das ist auch richtig so. Aber es gab bisher keinen solchen Konsens gegen Linksextremismus. Dabei gibt es laut Verfassungsschutz einen massiven Anstieg politisch motivierter Kriminalität - und zwar gerade bei Straftaten im linken Spektrum. Linksextremistisch motivierte Gewaltdelikte haben um 56 Prozent zugenommen. Erstmals gab es mehr Körperverletzungen durch Linksextremisten als durch Rechtsextremisten.

FAZ: Wo liegen hier Aufgaben für die Jugendministerin?

Kristina Schröder: Ich will ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem glasklar ist: Wenn Menschen angegriffen, Polizisten verletzt oder Autos angezündet werden, dann ist das immer brutale Gewalt. Das lässt sich durch nichts rechtfertigen. Ich höre oft, dass bei bestimmten Leuten immerhin eine gute Absicht dahinterstecke. Aber das ist falsch - es gibt keine “gute” oder “schlechte” Gewalt [mehr]

Der letzte Satz von Frau Schröder ist richtig - deshalb gibt es auch keine gute Gewalt von Frauen und schlechte Gewalt von Männern, aber davon haben die meisten Politiker anscheinend noch nichts gehört.

Trauerfeier in Ingolstadt

Dienstag, 04. Mai 2010

Nachfolgenden Beitrag hatte ich fast fertig gestellt - leider komme ich erst heute dazu, diesen einzustellen.

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Aus der Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, anlässlich der Trauerfeier für die vier am 15. April gefallenen Soldaten im Liebfrauenmünster in Ingolstadt am 24. April 2010

Thomas Broer, Jörn Radloff, Marius Dubnicki und Josef Kronawitter starben nicht allein, für eine zerstörte Hoffnung, sondern für die Gewissheit, ihre und unsere Freiheit, das Leben unserer geborenen wie ungeborenen Kinder, unserer Familien zu schützen. Auch und gerade in Afghanistan [hier]

Unser Bundesverteidigungsminister ist ja schon fast so gut wie der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Georg W. Bush. Mir fällt dazu nicht mehr viel ein.

Links
Bundeswehr nimmt Abschied von gefallenen Kameraden [hier]
Deutsche Soldaten erst verheizt, dann vergessen [hier]
Gefälligkeitsgutachten schädigen Soldaten [hier]
WikiMANNia: Bundeswehr

Trauerfeier für vier gefallene Soldaten

Dienstag, 20. April 2010

Mazar-e Sharif, 18.04.2010
Im nordafghanischen Mazar-e Sharif haben am 18. April Soldaten aus 19 Nationen von den vier am vergangenen Donnerstag gefallen deutschen Soldaten Abschied genommen. An dem Gedenkappell im Ehrenhain des Feldlagers „Camp Marmal“ nahmen auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, und der Kommandeur des ISAF-Regionalkommandos Nord, Brigadegeneral Frank Leidenberger, teil.

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Etwa 1.500 Soldaten waren am Nachmittag am Ehrenhain des Feldlagers angetreten. Unter ihnen Abordnungen aus regionalen Aufbauteams (Provincial Reconstruction Team, PRT) in Kunduz und Feyzabad, des Sanitätseinsatzverbandes, des ISAF-Regionalkommandos Nord und der in Mazar-e Sharif stationierten Verbände.

Auf vier Bundeswehr-Fahrzeugen wurden die Särge zu Beginn der Zeremonie zu ihren Stellplätzen gefahren, begleitet von einer Ehreneskorte. Der katholische Militärgeneralvikar Walter Wakenhut und der evangelische Militärpfarrer Michael Weeke leiteten die ökumenische Gedenkfeier.

Worte der Trauer

Anschließend sprach Brigadegeneral Leidenberger: „Angesichts der persönlichen, menschlichen Dimension ihres Todes und des Leids, das die Familien unserer Gefallen zu tragen haben, fällt es schwer, Worte des Trostes zu finden. Stattdessen überwiegen Gefühle der Trauer und des Schmerzes über ihren Verlust. Wut und Zorn über diejenigen, die dieses Leid in so sinnloser, grausamer, menschenverachtender Weise über unsere Kameraden, ihre Familie und über uns gebracht haben.“

Weiter sagte Leidenberger, dass dennoch niemand an ein Aufgeben denke. Es herrsche das Bewusstsein, “dass wir alle hier in Afghanistan in einem Kampf stehen, den wir als Gemeinschaft bestehen wollen und gewinnen müssen.“ Die internationale Gemeinschaft kämpfe gegen einen Gegner, „dessen Mittel Heimtücke und Hinterlist sind, der bewusst die eigene Zivilbevölkerung als Schild nutzt.“ Getrieben von einer auf Hass und Abneigung gegründeten Ideologie, fordere er die Welt heraus.

Sicherheit ist das Ziel

Es gehe darum, „dafür zu sorgen, dass für unsere Heimatländer zukünftig keine terroristische Bedrohung von afghanischem Boden ausgehen kann.“ Dies gebe dem Einsatz Sinn und rechtfertige ihn. Ihn zum Erfolg zu führen, sei eine Voraussetzung, um heimgehen zu können.

Leidenberger würdigte den Einsatz der vier Toten: „Ich verneige mich vor dem Opfer, das unsere Kameraden erbracht haben. Sie werden nie vergessen sein. Ihr Opfer ist uns aber Ansporn, noch härter zu arbeiten.“ [mehr]

Männer können gefährlich werden

Dienstag, 23. März 2010

frau-schlaegt-mann-haeusliche-gewalt-maennerPublizistin Ute Scheub über die Misere der männlichen Identität
Ute Scheub im Gespräch mit Katrin Heise

Die globalen Probleme seien nur mit gleichberechtigten Frauen und Männern zu meistern, sagt Journalistin Ute Scheub. Passend zum Internationalen Frauentag ist ihr Buch “Heldendämmerung: Die Krise der Männer und warum sie auch für Frauen gefährlich ist” erschienen [mehr]

Heise: Das soll ja wohl, nehme ich an, ein Signal sein, ein Buch über die Krise der Männer am Frauentag, an dem - normalerweise spricht man da ja über die Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen. Warum müssen wir uns jetzt der männlichen Krise widmen?

Scheub: Weil Männer in einer Krise gefährlich sein können, wenn sie zum Beispiel das Gefühl haben, sie verlieren ihre Jobs, ihren Status, ihre bisherigen Privilegien, kann es sein unter Umständen, also in Ressourcenkrisen, in ökonomischen Krisen, dass sie eben auch zu Waffen greifen oder dass sie gewalttätig werden gegenüber ihren Partnerinnen.

Heise: Und das geht natürlich dann alle an. Wir haben neulich unsere Hörer mal gefragt: Haben Männer es heute eigentlich schwerer? Eine ältere Anruferin, die antwortete da: Jahrtausendelang - sie war fast ein bisschen ärgerlich - jahrtausendelang wurden die Frauen unterdrückt, das hat niemanden so richtig gekümmert, jetzt geraten Männer in eine Krise, und alle beschäftigen sich damit. Sie fand das einfach nicht verhältnismäßig. Hat sie nicht auch ein bisschen recht?

Scheub: Natürlich hat sie recht, ich sehe das genauso. Aber was ich schon sehr wichtig finde: Männliche Opfer geraten sehr aus dem Blick und werden auch von Männern nicht thematisiert und auch nicht unterstützt. Und damit meine ich jetzt zum Beispiel Opfer sexualisierter Gewalt, die es ja auch unter Männern gibt, oder eben auch die Männer, die in Kriegen verheizt werden oder in bewaffneten Konflikten oder auch in vielen anderen Konflikten zwischen Männern.

Ja,ja, jahrtausendelang wurden nur Frauen unterdrückt und die Männer sind freiwillig in den Krieg gezogen. Bei der Arbeit waren sie natürlich keinen Risiken ausgesetzt usw. Das Einzige, was man an diesen Aussagen erkennen kann: Medienpropaganda wirkt! Wer es sich antun möchte, kann sich das Interview auch anhören.

Deutschlandradio: Männer können in der Krise gefährlich werden.mp3

Auch Zeit Online widmet sich diesem Thema, wobei ich eher glaube, das der Artikel eine Werbung für das von Frau Scheub heraus gegebene Buch sein soll [hier]

Die Kommentare sind wie immer am besten, denn es gibt mächtig Gegenwind für die Dame. Ich würde vermutlich die Wette gewinnen, wenn ich behaupte, das Frau Scheub demnächst auch bei Spiegel Online ein Platz zur Repräsentation ihres Buch gestellt wird.

Zu guter Letzt: es muss nicht heißen “Männer können gefährlich werden”, sondern - für Männer könnte es gefährlich werden - weshalb ich auch ein entsprechendes Bild eingestellt habe.

Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2009

Donnerstag, 11. März 2010

abtreibungWIESBADEN – Im Jahr 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 110 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 3,3% oder 3 800 weniger als 2008.

Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die 2009 Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von 4%. Ihre Anzahl ging im Vergleich zum Jahr 2008 um 400 auf rund 4 900 zurück. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.

Über 97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in weniger als 3% der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (73%) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. Bei 14% der Schwangerschaftsabbrüche wurde das Mittel Mifegyne® verwendet.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (rund 97%), und zwar zu 79% in gynäkologischen Praxen und 18% ambulant im Krankenhaus. Knapp 6% der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.

Im vierten Quartal 2009 wurden rund 26 800 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, das sind rund 0,5% mehr als im vierten Quartal 2008 [hier]

Nur zur Info.

Destatis: Excel-Tabelle zu Schwangerschaftsabbrüche 2009

Wiederholung von “Jungs auf der Kippe”

Donnerstag, 04. März 2010
©by S. Hofschlaeger/Pixelio.de

©by S. Hofschlaeger/Pixelio.de

3sat • Montag, 8. März 2010 • 20.15 Uhr
Ein Film von Dr. Harold Woetzel

Jungs auf der Kippe
Die neuen Sorgenkinder der Nation
Jungs sind die neuen Sorgenkinder, die Verlierer - vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Unaufhaltsam ziehen die Mädchen an ihnen vorbei. Während Gleichstellungsbeauftragte in Behörden und Unternehmen weiter von einer deutlichen Benachteiligung von Mädchen und Frauen ausgehen, scheinen im Bildungsbereich die Jungen immer mehr ins Hintertreffen zu geraten. Was sind die Ursachen? [mehr]

Mein Dank gilt Viktor, der im Männerrechte-Forum von MANNdat auf diese Sendung aufmerksam gemacht hat [hier]
Ich schließe mich seiner Meinung an und finde die Tatsache, das dieser Film am Weltfrauentag zur besten Sendezeit gebracht wird, ebenfalls bemerkenswert, zumal dieser einen kurzen Beitrag über MANNdat beinhaltet. Da ich zu dieser Dokumentation bereits sehr ausführlich berichtet habe, werde ich diese Beiträge verlinken.

FemokratieBlog: SWR Film “Jungs auf der Kippe” und Podiumsdiskussion
FemokratieBlog: Frauenbeauftragte zu SWR-Film “Jungs auf der Kippe”