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Erster Bericht zum Männerkongress 2010

Montag, 22. Februar 2010
©by Anika Lehnert/Pixelio.de

©by Anika Lehnert/Pixelio.de

Nachfolgend der erste Eindruck eines Teilnehmers vom Männerkongress 2010 in Düsseldorf. Es ist ein langer, fast ungeheuerlicher Beitrag. Mir hat er zumindest am Anfang die Sprache verschlagen. Wer jetzt noch glaubt, das wir auf dem Weg sind, den Feminismus und seine Ausläufer am Ende zu sehen, wird hoffentlich eines Besseren belehrt. Aber lest selbst.

Liebe Mitstreiter,

anbei ein erster Versuch, meine Eindrücke vom Männerkongress zusammenzufassen. Sollte ich etwas nicht richtig darstellen, bitte ich die Teilnehmer am Kongress mich darauf hinzuweisen.

Sobald die Kongress-DVD erscheint, wird ein ausführlicherer Kommentar folgen.

Der Kongress begann mit der Ansprache der Gleichstellungsbeauftragten der Uni Düsseldorf. Wie gehabt, wurde auf die “noch immer” vorhandenen Benachteiligungen der Frauen hingewiesen: Zu wenig Professorinnen, zu wenig Lohn! Das erstaunte Auditorium erfuhr, dass die Abhaltung des Kongresses durch die Gleichstellungsbeauftragte genehmigt wurde. Wie gnädig, nicht wahr! Wenn ihr Männer Euch wie artige Kinder verhält, dann kriegt ihr ein Zuckerl.

Das der Kongress stattgefunden hat, scheint lange Zeit auf der Kippe gewesen zu sein. Man munkelt, dass der Grund dafür, die Präsenz des Herren Prof. Amendt gewesen sein soll. Während des Kongresses wurde er auch permanent von zwei Bodyguards begleitet. Der Grund dafür scheinen Morddrohungen gewesen zu sein.

Es fiel auf, dass die emeritierten Professoren viel kritischer die heute herrschenden, den Mann benachteiligenden gesellschaftlichen Zustände anprangerten, als die jüngeren, noch dem Diktat der Gleichstellungsbeauftragten ausgesetzten Professoren. Angesichts der offenen Drohung gegen Prof. Amendt und der klaren Drohung der Gleichstellungsbeauftragten, dass nur ihr genehme Kongresse von ihr genehmigt werden, ein klares Zeichen dafür, dass wir in einer Diktatur leben: Dem Matriarchat!

Einige Beiträge scheinen auf Betreiben der Gleichstellungsbeauftragten ins Programm gekommen zu sein. Im ersten Beitrag von Prof. Grammer wurde die biologische Dominanz des weiblichen Geschlechts vorgestellt, der Redner brachte sogar den Spruch aus den 80′, dass der Mann ein Fehler der Evolution wäre. Ein Zeigefinger, der länger als der Ringfinger sei, wäre ein Zeichen der Männlichkeit. Seitdem betrachte ich meine Finger gleich nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen und stelle fest, dass deren Längen zumindest von der Tagesstunde abhängen. Ob Frauen, die “männliche” Fingerlängen aufweisen auch ein Fehler der Evolution wären, wurde nicht erörtert.

Bedenkliche Zahlen nannte der zweite Redner, Prof. Krause, seines Zeichens wissenschaftlicher Sachverständiger des Psychotherapieausschusses des Bundesausschusses zur Bewertung von Heilverfahren: 30% der Bevölkerung leiden an einer psychischen Erkrankung! Bedenklich fand ich seine Äußerung zur Änderung des Gesetzes hinsichtlich Affekthandlungen: Seiner Meinung nach, sollen Schwächere beim Umbringen eines Menschen einen Bonus erhalten. Mit anderen Worten, während ein Starker oder ein Halbstarker wegen einer Affekthandlung nur wegen Tötung, nicht wegen Mord angeklagt wird, haben die Schwachen niemals diese Chance, da ihre Taten - Tötung durch Gift oder andere Methoden, ausser körperlicher Gewalt - von den Gerichten als Heimtücke, das Umbringen eines Menschen bei ihnen also immer eindeutig als Mord behandelt wird.

Prof. Hurrelmann postulierte, dass junge Männer “am traditionellen Männerbild hängen”, sie “flüchten sich in tradierten Männerrollen”, usw., usf. Als ich ihn draußen (es war kaum möglich Fragen zu stellen) auf die Rolle der Justiz in der Prägung “traditioneller Männerbilder” ansprach, gab er mir Recht, dass diese den Mann in diesen Rollen zwingt. Er pflichtete mir bei, dass also die Männer schon Änderungen haben wollen, aber nicht gelassen werden. Die Rechtsprechung ist voll davon, dass der Mann nur zahlen muss und dass er von seinen Kindern ferngehalten wird. Leider wird er aber diesen Befund niemals vortragen: Er wird nämlich keine Freigabe von der Gleichstellungsbeauftragte bekommen! Festzuhalten ist, dass eine seiner Bemerkungen den Unmut eines Großteils der Zuhörerschaft auslöste.

Am zweiten Tag kamen die mit Spannung erwarteten Beiträge der Prof. Amendt und Hollstein. Der ihnen entgegenbrandende Beifall beweist, dass sie vielen aus dem Herzen sprachen. Dazu nachdem die DVD erschienen ist, mehr.

In den darauffolgenden Workshops versuchte ich die Rolle der Justiz in der Misere des heutigen Mannes zu Sprache zu bringen. Ich fragte warum der Einfluss der Rechtsprechung in allen Forschungsvorhaben fehlt. Vergeblich! Diese Frage wurde glatt überhört.

Was mir aber sehr unangenehm aufstiess: In dem Workshop an dem ich teilnahm (Prof. Amendt) wurde auch die Arbeit der Jugendämter angesprochen und kritisiert. Bei der Bezeichnung der Hilfesuchenden verwendete man sehr oft das Unwort “Klient”. Damit haben die Diskutanden, die “Klient” http://de.wikipedia.org/wiki/Klient benutzten, meine Frage indirekt beantwortet (Zitat: “kein Rechtsschutz möglich ist”, “Mafia”, “Bei Staatszerfall ist eine solche Erscheinung normal.”).

Klient bedeutet heute ganz allgemein “Kunde”. Damit soll der Eindruck erweckt werden, dass: “Der Kunde ist bei uns der König!”.

Aha! Hat einer von Euch jemals von Sonderangebote der Jugendämter, der Gutachter, der Rechtsanwälte oder sonstiger Professionen im Sommerschlussverkauf oder Winterschlussverkauf gehört? Z. B. “Ich biete einen Abschlag von 30% auf die Verfahrensgebühr Nr. 3100 VV RVG wenn Sie mich mit Ihrer Scheidung bis 30. April beauftragen”. Oder, “50% der Verfahrengebühr Nr. 3100 VV RVG geht an die Haiti-Hilfe wenn Sie mich mit Ihrer Scheidung bis 30. April beauftragen”. Nö?? Dann scheint doch die altrömische Bedeutung von Bedeutung! Könnte es sein, dass wir doch von einer “altrömischen Dekadenz” geplagt sind??

Wie auch immer! Der Grund meiner Unmut: Gemäß Art. 6, GG hat die “staatliche Ordnung” die Ehe und die Familie zu schützen. Wenn aber die Ehe und die Familie den Professionen als “Klienten” angeboten wird (unabhängig davon, ob dieser Begriff in der altrömischen oder modernen Bedeutung verwendet wird), dann hat sich der Staat aus dem verfassungsmäßigem Schutz der Familie verabschiedet.

Ehe und Familie sind nun Gegenstand wirtschaftlicher Überlegungen der Professionen, nicht aber staatlicher Bemühungen die kleinste Zelle der Gesellschaft zu schützen.

Dann wird manches verständlicher: Divide et impera, angewandt auf die kleinste Zelle der Gesellschaft sichert den Professionen auf lange Sicht ein beständiges “Klientel”. Da der Mann für gewöhnlich der wirtschaftlich Stärkere ist, muss er am meisten geschwächt werden. Es würde mich freuen, wenn diese These eine Diskussion entfachen würde.

Der Kongress endete mit einem geschichtlichen Vortrag. Prof. Dinges erzählte uns wie natürlich sich Menschen, insbesondere Männer im 19. Jh. um ihre Familien kümmerten. Da war es normal, dass der Vater das Krankenbett seines Kindes die halbe Nacht hütete, wenn es seine Arbeit erlaubte. Das habe ich auch getan! Bin ich nun ein alter oder ein neuer “Patriarch”?

Was aber viel wichtiger ist. Er erzählte, dass früher, aufgrund der lebenslangen Arbeitsverhältnisse, der Zusammenhalt der Männer wesentlich größer war. Am Beispiel der Gesundheit, hatte er erläutert, dass aufgrund des damals herrschenden Mangels an ausgebildeten Ärzten, die Männer (und Frauen) wesentlich mehr hausmedizinische Kenntnisse besaßen als heute. Sie tauschten sich über Gesundheit auch wesentlich intensiver aus, als heute.

Ein Muster ist in vielen Lebensbereichen zu beobachten: Wir haben immer mehr unserer Probleme an Professionen delegiert. Wir tauschen uns immer weniger aus, weil wir uns gegenseitig für funktionale Analphabeten in Sachen, wie z. B. Recht halten, bzw. dazu gezwungen werden uns halten zu müssen. Damit haben wir immer mehr Teile unseres Lebens in den Händen der Dienstleistungsanbieter gelegt. Manche davon, wie z. B. die Rechtsanwälte, verbieten uns sogar (über das Rechtsberatungsgesetz) uns über die entsprechende Thematik auszutauschen.

Man erinnert sich, nicht wahr? Art. 6, GG, Schutz der Familie. Ist der unter solchen Voraussetzungen noch möglich? So lange die wirtschaftlichen Interessen der Professionen im Vordergrund stehen und nicht der gesetzliche Auftrag des Schutzes der Familie, werden wir Männer noch lange auf Hilfe und Verständnis warten müssen.

Die Familie war schon immer die Oase der Ruhe, in der man sich zurückziehen konnte, auch wenn die ganze Welt unterging. Die Auswirkungen der vaterlosen Familie, hatte Prof. Franz besonders eindrucksvoll anhand eines Beispiels aus dem 2. Weltkrieg gebracht. Er sprach ferner von täglich mehr als 2000 abhanden kommende Männer im 2. WK. Keinem fiel auf: Die ca. 300000 Scheidungen und 300000 Scheidungsfolgensachen, die vor dem Familiengerichten jährlich verhandelt werden, bedeuten ca. 1600 streitige Familien pro Tag. Dass viele der dabei involvierten Väter aus dem Leben der Kinder ausgeschlossen werden, insbesondere die wirtschaftlich Schwachen, war ein übereinstimmender Befund der Vortragenden.

Daher habe ich zumindest auf diesem Kongress gelernt, dass wir uns ohne Wenn und Aber selbst helfen müssen, ob wir wollen oder nicht. Man muss sich klar sein, dass unsere Selbsthilfe einen Milliarden schweren Markt stören wird und einige Profiteure dieses Marktes versuchen werden, manchen von uns zu psychiatriseren oder uns mit dem rechten politischen Spektrum gleichzusetzen.

Ich habe durch die Professionen meine Söhne und damit den Sinn meines Lebens, so wie ich ihn in meiner Jugend plante, verloren! Dieser Kongress hat mich einmal mehr in meiner Überzeugung bestätigt, dass wir die “Professionen” aus den Familien heraushalten müssen.

Wenn wir also etwas ändern wollen, müssen wir also mehr zusammenhalten um nicht als “Klient” eines “Patrons” zu enden, der uns unseren Kindern entfremdet.

Hartmut hat in eine seiner Emails darauf hingewiesen, dass keine Folgeveranstaltung mehr stattfinden wird. Das hatte ich persönlich nicht mitbekommen, bestätigt mich aber nochmals: Wir müssen diese Diskussion weiter und nach außen tragen!

©Michael Baleanu

Zum Schluss möchte ich noch auf einen weiteren, lesenswerten Beitrag von Roslin aus dem WGvdL-Forum hinweisen, da dieser aus meiner Sicht sehr gut zu dem Bericht als Ergänzung passt. Die Quintessenz seines Beitrages ist die Tatsache, das immer mehr Männer auf Grund der rigorosen Rechtssprechung im Familienrecht der Wirtschaft ihre Leistung mangels Motivation entziehen [mehr]

Nachtrag
Auch Arne Hoffmann schreibt und verlinkt in seinem Blog “Hinter meinem Schreibtisch” über diverse Medien und deren Berichterstattung zum Männerkongress [hier]

Drohungen vor Männerkongress: Professor Amendt muss mit Leibwächtern auftreten

Arne Hoffmann hat Eckhard Kuhla, den Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie AGENS e.V.  interviewt und dieses in ef-online plaziert [hier]

Links (zu Artikeln zum Männerkongress)
Geschlechter-Forschung: Frau muss man sein!
Es steht nicht gut um den deutschen Mann

Feminismus ist Vorwurfskultur an Männer

Sonntag, 21. Februar 2010

amendt2 Geschlechterforscher Gerhard Amendt im Interview auf BR-online Bayern2

“Feminismus ist Vorwurfskultur an die Männer”

Neue Männer, muss das sein? Macho oder Softie? Karriere oder Familie? Oder beides? Antworten auf diese Fragen suchen derzeit Wissenschaftler auf einem Kongress in Düsseldorf. Die radioWelt fragte vorab den Geschlechterforscher Gerhard Amendt. Der gab dem Feminismus eine Mitschuld daran, dass es um das männliche Geschlecht derzeit schlecht bestellt ist [hier]

Gerhard Amendt: Feminismus ist Vorwurfskultur an die Maenner.mp3

Ein hörenswertes Interview, eigentlich wie alles, was von Gerhard Amendt kommt. Interessant sind hier vor allen Dingen die Fragen an Passanten am Anfang des Interviews. Diese lautete: Wann ist ein Mann ein Mann und wie ist das mit den Gefühlen.

Diskriminierung von Männern beschlossen

Sonntag, 07. Februar 2010

feminismus-schlaegt-mit-hammer-auf-menschenrechte1 Auch der gestrige Beitrag von Informant im WGvdL-Forum “EU - Positive Diskriminierung von Männern beschlossen!” hat mich umgehauen [hier]

Ob jetzt 30 oder 40% Frauen in der Politik sind, interessiert mich im Grunde genommen überhaupt nicht, weil alle Politiker lügen. Aber die Unverfrorenheit bei der Forderung, das die Verfassung in allen Mitgliedsstaaten geändert werden muss, damit Männer positiv diskriminiert werden können, schlägt dem Fass den Boden aus. Im verlinkten Beitrag schreibt der Rechtsanwalt Schulte-Frohlinde zum Schluss:

Der extremistische Feminismus sucht damit nach der Familie nun auch die politischen Grundlagen der Gesellschaft zu zerstören. Spätestens dann aber sollte eine größere Zahl von Männern in diesem Land begreifen, dass die natürlichen Väter nur die ersten Opfer einer Maschinerie sind, die zunehmend Demokratie, Rechtsprechung und die Freiheit der Information außer Kraft setzt [hier]

Im Moment geht es in der EU “nur” um Frauenquoten, aber um was geht es in der Zukunft? Wo und wann dürfen Männer weiter diskriminiert werden?
Das schlimme an der gegenwärtigen Situation ist die Tatsache, das die meisten - Männer und Frauen - dieses noch nicht einmal merken. Als Anfang dieser Woche in der Welt ein Artikel über “Haiti am Nullpunkt wie Deutschland nach dem Krieg” veröffentlicht wurde, da regte man sich nicht etwa darüber auf, das Nahrungsmittel nur an Frauen verteilt wurde, sondern das man die Geschichte nicht vergleichen könne
[hier]

Die Leute merken es einfach nicht und wenn doch, nun ja, es ist doch bekannt, das Frauen die Ärmsten der Armen sind, die stets der Hilfe bedürfen. Die Männerverachtung in Medien und Politik zahlt sich halt langsam aus.

Ich habe mich immer gefragt, wieso Juden alles mit sich haben machen lassen. Heute erahne ich es langsam, denn ich denke mir, das sich keiner hat vorstellen können, das man sie vernichten will. Das ist so ein ungeheure Tatsache, das man diese heute wieder praktizieren kann, wenn auch zunächst “nur” in Katastrophengebieten. Die Vorstellungskraft eines normal empfindenden Menschen reicht dazu m.E. nicht aus. Im WGvdL-Forum hat adler zum Thema Haiti und die dortige Nahrungsmittelverteilung nur an Frauen, einen guten Beitrag geschrieben. Ich zitiere:

Bis 26. Januar durfte Simone Pott aus Haiti als Pressesprecherin (Anmerkung von mir: von der Welthungerhilfe) berichten. Sie tat das sehr objektiv und mit viel Verständnis für die Menschen vor Ort.

Dann kam eine Kehrtwende, wie adler richtig bemerkt und Ralph Dickerhof aus Bonn übernahm die Stelle von Simone Pott. In Bonn arbeitet Bärbel Dieckmann, die Deutschlandbeauftragte für die Welthungerhilfe und prompt findet man folgende Töne:

Unsere Erfahrung (er ist gerade mal ein paar Tage da) hat uns gezeigt, dass es hier derzeit unmöglich ist, „einfach so“ Nahrungsmittel oder eine Notausrüstung an die wirklich Bedürftigen zu verteilen, denn die können sich gegen die Stärkeren, die Dreisten, nicht durchsetzen.
Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie *sic!* [neuer Pressesprecher!] (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben… – so geht es einfach und gerecht zu.
Von rechts kommen sie, eine nach der anderen, junge, alte, kranke Frauen und lachende Mädchen.
Wir konnten die Richtigen erreichen, es lief alles ruhig und zügig ab – sehr gut! [hier]

So wird feministische bzw. Genderpolitik gemacht! Da werden alle Männer zu Gewalttätern gestempelt und schon kann man ruhigen Gewissens die Spenden alleine an Frauen verteilen.

In Europa praktiziert man die Männerdiskriminierung natürlich viel subtiler - das ist ja das Schlimme. Ein “schönes” Beispiel dafür gibt es auf Youtube zu sehen. Viele kennen diese Otto-Werbung bereits, aber es gibt ja auch immer wieder neue Leser. In dem Film wird gezeigt, wie eine genervte Frau mit einem Otto-Katalog auf ihren am Boden liegen Mann immer wieder eindrischt [hier]

Die Kommentare zu dem Film spiegeln im übrigen sehr gut die allgemeine Meinung wieder. Der größte Teil der Schreiber ist der Meinung, das der Film ziemlich lustig ist. Vor vielen Jahren hätte ich das vermutlich auch noch so gesehen, aber mittlerweile ist mir das Lachen vergangen.

Auf diese Art und Weise hat sich nach und nach die Männerdiskriminierung und -verachtung nicht nur in den Medien breit gemacht. Deshalb ist mir heute folgende Frage durch den Kopf gegangen: Wann wird man die ersten alleinstehenden Hartz IV. Männer “outssourcen”? Hört sich doch irgendwie super an und hat mit Vernichtung nichts zu tun. Soll das Dreckspack doch schauen, wie es sich versorgt, in Deutschland gibt es schließlich weder Geld, noch Arbeit. Danach folgen dann die Hartz IV. Familienväter usw. usf. Ich könnte mir sogar vorstellen, das das noch als geniale Idee bejubelt wird, auch und vor allen Dingen von Männern.

Apropos Männer: viele von ihnen werfen anderen Männern gerne vor, das sie sich mal nicht so haben sollen und den Frauen das bisschen Bevorzugung schon gönnen sollen oder es wird an den Humor der Männer appelliert. Wenn das alles nichts nutzt, wird vor allem von Frauen die Jammerlappenkarte gezogen.
Aus allen genannten Gründen wird die Männerdiskriminierung weiter fortgeführt werden, denn noch ist ja alles nicht so schlimm - es trifft eh immer nur die anderen.

Frauen in Haiti zunehmend Opfer von Gewalt

Informationsministerin Marie-Laurence Jocelyn Lassegue räumte kürzlich ein, dass Frauen und Kinder gefährdet seien. Die Regierung müsse sich aber zuerst um Nahrung und Obdach kümmern. Hilfsorganisationen richten Schutzräume und Ausgabestellen nur für Frauen ein, damit Männer sie nicht unter Druck setzen können. Doch die Probleme sind immens [mehr]

Genitalverstümmelungen - mehr Aufklärung

Donnerstag, 04. Februar 2010

maennliche-beschneidung-in-der-antike1 hib-Meldung • 2009_12/2009_308/04

Fraktionen fordern mehr Aufklärung im Kampf gegen Genitalverstümmelungen

Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung • 16.12.2009

Berlin: (hib/JOH/LEU) Die Mitglieder des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben in ihrer Sitzung am Mittwochmorgen Genitalverstümmelungen an Mädchen und Frauen scharf verurteilt. Die schwere Menschenrechtsverletzung, die vor allem in vielen afrikanischen Ländern praktiziert werde, müsse durch gezielte Aktivitäten und mehr Aufklärung intensiv bekämpft werden, forderten die Fraktionen. Allerdings sei es schwer, Genitalverstümmelungen wegen ihrer traditionellen Verankerung in einigen Gesellschaften zu stoppen, betonten insbesondere Linksfraktion und Bündnis90/Die Grünen. Ein wesentlicher Ansatz müsse es daher sein, aufzuklären und die Traditionen in den jeweiligen Ländern zu verändern. Die Grünen schlugen vor, besonders Frauen zu unterstützen, die bereit sind, in die Dörfer zu gehen und auf die Beschneiderinnen einzuwirken. Auch in Deutschland müssten afrikanische Familien darin bestärkt werden, keinesfalls Genitalverstümmelungen an ihren Töchtern vorzunehmen.

Die SPD-Fraktion hob hervor, dass die Bundesregierung in der vergangenen Legislaturperiode bereits Gesetzesänderungen vorgenommen habe. Seither würden Straftatbestände im Zusammenhang mit einer Genitalverstümmelung in Deutschland nicht mehr verjähren. Jedoch bedauerten die Sozialdemokraten, dass seither keine neuen Rechtsverstöße mehr gemeldet worden seien. Dies sei eine Tatsache, ”die uns bekümmern muss“. Mädchen und Frauen müssten in Zukunft stärker ermutigt werden, ihren Rechtsanspruch auch tatsächlich wahrzunehmen und sich gegen Genitalverstümmelungen zu wehren, forderte die Fraktion [mehr]

Ich begreife beim besten Willen nicht, wie - nicht nur - Politiker so ignorant sein können. Weshalb ziehen sie männliche Genitalverstümmelung noch nicht einmal in Erwägung und schweigen lieber darüber? :-(

WikiMANNia: GenitalverstümmelungGenitalverstümmelung (Tabelle)Video

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Donnerstag, 31. Dezember 2009
©by Markus Wegner/Pixelio.de

©by Markus Wegner/Pixelio.de

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Lesern dieses Blogs für ihre Treue bedanken. Auch habe ich mich über die vielen Kommentare, Informationen und die eine oder andere Fehlermeldung gefreut ;-)

Besonders möchte ich mich aber bei meinen ‘heimlichen’ Helfern bedanken, die mit Verlinkungen in diversen Portalen für weitere Bekanntmachung gesorgt haben. In diesem Sinne

Prosit Neujahr

Ruhige und besinnliche Feiertage

Donnerstag, 24. Dezember 2009
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©by Joujou/Pixelio.de

für jeden wünscht  - Christine

Düsseldorfer Tabelle ab Januar 2010

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Wie die meisten Väter geahnt haben, werden die Unterhaltssätze der Düsseldorfer Tabelle erhöht. Zwar heißt es noch “voraussichtlich”, aber es muss ja Leute geben, welche die Mehrausgaben der Unterhaltsvorschuss- und Kindergeldkassen ausgleichen. Das diese mehrheitlich Männer sind, brauche ich hoffentlich nicht extra betonen. Unverschämt ist allerdings die Tatsache, das in Krisenzeiten eine Erhöhung der Unterhaltssätze von durchschnittlich 13% vorgenommen wird.
In der Tabelle habe ich die alten Beträge in Klammern eingestellt, ab 18 Jahre habe ich leider keine Zahlen.

duesseldorfer-tabelle-2010-3

Quelle

Nachtrag
Im WGvdL-Forum hat sich Rainer die Mühe gemacht und den prozentualen Anteil des Mittelwertes der Einkommen von Vätern berechnet. Daraus ergibt sich eine kuriose Unterhaltsschere von niedrigsten zum höchsten Einkommen
[hier]
Wer im Forum mitschreiben möchte, kann dieses ohne Registrierung machen.

WikiMANNia: Düsseldorfer Tabelle

Wie geht es weiter nach dem Wahlkampf

Montag, 28. September 2009

Da unsere Politiker intensiv mit dem Wahlkampf beschäftigt waren, daher aus dem Bundestag selten etwas kam, schon gar nichts spezielles zu frauenpolitischen Themen, gab es meinerseits kaum etwas zu berichten. Ich hätte natürlich die 295. Aussage des Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Thema “Exzellenten Frauen eine Perspektive bieten” einstellen können, aber kommentieren kann ich solche Meldungen nicht mehr. Wenn es allerdings gewünscht wird, stelle ich diese Informationen gerne weiter zur Verfügung.

Ob die Koalitionsverhandlungen spannend werden, wage ich zu bezweifeln. Ursula von der Leyen wird wohl Familienministerin bleiben und wie ich erfreulicherweise gerade erfuhr, hat Frau von der Leyen ihr Direktmandat verloren ;-)

Familienministerin von der Leyen unterliegt

Für Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gab es trotz des CDU-Wahlsieges eine persönliche Enttäuschung. Die CDU-Politikerin verpasste ein Direktmandat. Sie musste sich in ihrem Wahlkreis Hannover II der Ex-Bundesministerin Edelgard Bulmahn (SPD) geschlagen geben. Von der Leyen zieht aber als Nummer eins der CDU-Landesliste in den Bundestag ein. Sie hatte sich zum ersten Mal um ein Direktmandat beworben. Spekulationen über einen Wechsel ins Gesundheitsressort lehnte sie am Wahlabend ab: “Ich bin leidenschaftlich gerne Familienministerin.” [hier]

Ob Sabine Leutheusser-Schnarrenberger das Justizministerium ein zweites Mal beerben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest wird sie laut Spiegel-Online die Verhandlungen zu den beiden Ressorts Innen- und Justizpolitik führen. Wer dem Bildungs- und Forschungsministerium zukünftig vorstehen wird, ist fast schon nebensächlich, denn für unsere Jungen wird sich kaum etwas ändern. Die Illusion einer chancengleichen Bildungspolitik habe ich schon lange nicht mehr. Da sich der Mitarbeiterstab der Bundesministerien nicht verändern wird, werden wir auch weiterhin bei der Frage nach gleichberechtigter Förderung von Jungen und Mädchen die bisherigen Antworten “einer dringend Frauenfördernden Politik” bekommen.

Ebenfalls glaube ich nicht, dass die Wehrpflicht fallen wird. Dieses Thema wurde bisher von allen Parteien den Koalitionsverhandlungen geopfert. Das einzig spannende bei den bevorstehenden Gesprächen aus männerrechtlicher Sicht dürfte sein, ob und inwieweit Maßnahmen zu Genderaspekten eingebaut werden. Weder CDU noch FDP sind bisher durch übermäßige Quotenforderung aufgefallen. Hoffen wir also, dass sich beim Thema Gender Mainstreaming die Parteien bedeckt halten.

Männerbewegung ein Etikettenschwindel?

Mittwoch, 16. September 2009

Dies meinte im August zumindest Thea Dorn im Cicero.

Ein Männlein steht im Walde
von Thea Dorn

In der Juni-Ausgabe von Cicero beklagten Aktivisten der neuen Männerbewegung eine offensive Feminisierung der Gesellschaft, zum Nachteil der Männer. Die Publizistin Thea Dorn hält das für Etikettenschwindel. Denn in Wahrheit seien die männlichen Machtdomänen intakt [hier]

Nun ist nicht Thea Dorns Veröffentlichung im Cicero der Anlaß zum Beitragstitel, sondern die Erwiderung eines Mannes aus dem WGvdL-Forum zu o.g. Artikel. Dieser hat die derzeit herrschenden Verhältnisse umgedreht und so kam Folgendes zustande:

Abgemacht Frau Dorn. Ihr Hass auf die Männer gefällt mir. So gut, dass ich jetzt einen Hass auf “die Frauen” entwickeln werde. Frauen, die auf ihre Benachteiligung hinweisen, werde ich künftig nicht mehr wahrnehmen. Oder als faule, unfähige Jammerweibchen diffamieren.Auch ich halte die Entsolidarisierung zwischen Männern und Frauen für die einzige Lösung. Die Frauen haben die Männer, auch mit Hilfe ihrer “männlichen” Fiffis, nun genug diffamiert, verunglimpft und mit Lügen (Gewalt ist männlich, sexueller Missbrauch geht nur von Männern aus) versucht uns zu beschämen und mundtot zu machen. Und jedes Jahr löschen Frauen über 100.000 Vätern ihre Kinder aus. Es ist genug.Sämtliches von Männern erwirtschaftete Geld wird ab sofort nur noch für Männer verwendet. Wenn Frauen länger leben wollen, müssen sie halt mehr in die Rente einzahlen als Männer. Frauen dürfen nur Straßen benutzen, die von Frauen gebaut wurden, in Wohnungen wohnen, die von Frauen gebaut wurden, in einem Land leben, welches eine Wehrpflicht nur für Frauen vorsieht. Die Müllabfuhr wird selbstverständlich auch von den Frauen erledigt. Wir Männer gehen solange shoppen.

Den Mutterschaftsurlaub vor und nach der Geburt, dürfen Frauen weiterhin nehmen. Danach heißt es aber: Mama, ab in den Vollzeitjob. Die Kindererziehung übernehmen wir Männer und hören selber auf zu arbeiten. Wenn wir schon selbst Kinder zeugen, wollen wir sie ja auch selber groß ziehen. Wir haben schließlich dafür extra Frauen geheiratet, die mehr verdienen als wir selber. Und hinterher können wir dann jammern, wir hätten im Job den Anschluss verpasst und arbeiten halbtags im öffentlichen Dienst. Dort werden wir Männer schließlich bevorzugt eingestellt. Die Kinder betrachten wir Männer natürlich als unseren persönlichen Besitz und als Waffe gegenüber dem sozialen Konstrukt “Mutter”. Die wird in BGH-Urteilen auch nicht mehr “Mutter” genannt, sondern: “Erzeugerin”.

Die 25 dreckigsten, gefährlichsten und kankmachendsten Jobs werden demnächst fast nur noch von Frauen ausgeübt. Wenn auf 12 durch den Job getötete Frauen nur ein durch den Job getöteter Mann kommt, sehen wir Männer dies nicht als strukturelle Gewalt gegenüber Frauen an, sondern erklären dies mit der freien Berufswahl der Frauen.

Wenn ein DAX-Unternehmen 10 % männliche und 90 % weibliche Mitarbeiter hat, wird es eine Quote geben, welche im Aufsichtsrat 50 % Männer und 50% Frauen vorsieht. Dass hierbei Frauen benachteiligt und Männer überpriviligiert werden, wird als “positive Diskriminierung” verkauft.

Eine Deutung für “positive Entsorgung von Müttern” und “positiven Mord” werden wir auch noch finden. Dank Männer-Mainstreaming. Das Männer-Mainstreaming verkaufen wir übrigens als Förderung von Männern und Frauen, geben aber so gut wie alle Fördergelder für Männer aus. Damit das nicht rauskommt, wird es 45000 von öffentlichen Mitteln bezahlte Mainstreamingbeauftrage geben. Mainstreamingbeauftragte sind Männer, die nur von Männern gewählt werden dürfen. Deren Aufgabe: Das werfen von Nebelkerzen als Antwort von Fragen kritischer Frauen. Und die ausschließliche Förderung von Männern.

In den Schulen wird durch sexistische Stellenausschreibung und einer sexuellen Missbrauchshysterie gegenüber Frauen dafür gesorgt, dass mehr Männer als Frauen unterrichten. Die resultierende sinkende Anzahl der Abiturientinnen wird unser Bundeskanzler Merkelus mit der mangelnden Reife der Mädchen und dem größeren Fleiß der Jungen erklären.

Künftig gibt es jährlich Männergesundheitsberichte, auf Frauengesundheitsberichte wird verzichtet. Das Gesundheitswesen wird auf Männer hin ausgerichtet. Die Brustkrebsforschung wird für die nächsten 40 Jahre auf Eis gelegt, die Prostatakrebsforschung dafür intensivst gefördert. Die Vorsorge für Prostatakrebs wird von den Krankenkassen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft bezahlt. Woher das Geld dafür kommt? Siehe oben, liebe Frau Dorn: Sämtliches von Männern erwirtschaftete Geld wird ab sofort nur noch für Männer verwendet.

Auf Frauen lastet künftig die Existenzlast der gesamten Familie. Die vom Berufs gestresste und vom Gesundheitswesen verlassene Frau wird sich stressbedingt schlechter ernähren, weniger zum Arzt gehen und früher als die Männer sterben. Wir Männer werden sagen: Selber Schuld Frau, hätteste halt weniger Sex gehabt.

Dank des Gewaltschutz- und Wohnungszuweisungsgesetzes (die Täterin geht, der Geschlagene bleibt) ist es uns Männern möglich im Trennungsfall der Frau die Wohnung unter dem Hintern weg zu ziehen. Unsere Aussage: “Ich fühle mich durch meine Frau bedroht” gilt als Beweis für die typische Gewalt von Frauen gegenüber ihren Männern. Hunderte von Studien, die belegen, dass Gewalt in Beziehungen gleichermaßen von Männern und Frauen ausgeht, blenden wir Männer einfach weg. Notfalls gehen wir ins Männerhaus. Dies ist ein rechtsfreier Raum, in das wir Männer mit unseren Kindern flüchten, sollte das Sorgerecht ausnahmsweise mal der Mutter zugesprochen werden. Es reicht ein Männerhaustourismus (von Paderborn nach Frankfurt nach Berlin) und unsere Spur ist verwischt, nach dem Kontinuitätsprinzip maskulistischer Familienrichter sind wir dann wieder im Kindesbesitz.

Frauen sind so intelligent wie Männer und können so viel leisten wie Männer. Aber nur wenn sie auch so stark GEFORDERT werden wie Männer. Die quotengepamperte Rosinenpickerei und die leistungsunabhängige Förderung von Frauen wird ein Ende haben.

Eine bestimmte Sorte Frauen hat uns Männern den Krieg erklärt.
Und wir Männer gehen hin

Die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages habe ich vor ein paar Tagen erhalten, weshalb dieser Artikel erst jetzt von mir eingestellt wurde.

Manipulation bei Meinungsumfragen

Sonntag, 16. August 2009

Nachfolgend stelle ich einen Beitrag von ‘Zeitgenosse’ aus dem WGvdL-Forum hier ein, der kurz auf die o.g. Thematik eingeht.

Ich war Anfang der 90er Jahre, als ich noch an der Uni war, in einem kleinen Seminar Statistik. Das war ein kleiner Kreis von ca. 10 bis 12 Personen, abseits großer Öffentlichkeit.

Im Rahmen der Vortragsreihe trat auch einmal jemand von der Forschungsgruppe Wahlen auf. Das ist das Institut, welches das ZDF Politbarometer mit Zahlen versorgt. Der Vertreter dieses Institut berichtete ganz offen von folgenden Manipulationen:

* Um 1986 herum stand es um Kohl in den Umfragewerten ziemlich schlecht. Eine innerparteiliche Opposition aus Geißler, Späth und Süßmuth schickte sich an, Kohl wegzuputschen. Das ZDF Politbarometer veröffentlichte in dieser Phase nicht die Umfragewerte zu Kohl, wie sie wirklich waren, sondern brachte geschönte Zahlen. Das half Kohl, auf dem seinerzeitigen CDU-Parteitag in Bremen, die Opposition auszumanövrieren und sich an der Macht zu halten. Als dann auch noch der damalige CSU-Parteivorsitzende Waigel als Finanzminister in die Bundesregierung eintrat war Kohl endgültig gerettet. Geißler wurde als CDU-Generalsekretär abserviert. Süßmuth auf den einflußlosen Posten der Bundestagspräsidentin abgeschoben und Späth mußte einen Gang nach Canossa antreten und Abbitte leisten.

* Bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnete sich seinerzeit ein Ergebnis um die 12 % für die Republikaner ab. Man lancierte gefälschte Zahlen in die Öffentlichkeit, es seien nur um die 3 % für die Reps zu erwarten. Dies signalisierte potentiellen Rep-Wählern, ihre Stimme würde verschwendet sein, da die Rep nicht über die 5-%-Hürde ins Parlament kommen würden. Am Ende kamen die Reps bei 7 % raus. 5 Prozentpunkte wurden also durch gezielte Desinformation der Medien umgelenkt.

Dies nur eine ausschnittsweise Betrachtung von damals. Daß sich an der Praxis seitdem nichts geändert hat, dürfte klar sein [Quelle]